Gebaut auf Leidenschaft.
Gewachsen mit Anspruch.
Die Geschichte der MSG Krandienst beginnt 1994 in Kehl. Heute ist sie eines der starken Krandienst-Unternehmen in Baden-Württemberg — mit 160 Mitarbeitern, drei Standorten und Mobilkranen bis 800 Tonnen.
Drei Jahrzehnte. Drei Standorte.
Ein Anspruch.
Die MSG Krandienst Geschichte beginnt 1994 in Kehl, mit einem kleinen Team und großem Anspruch. Heute, drei Jahrzehnte später, arbeiten 160 Menschen an drei Standorten in Deutschland und Frankreich. Autokrane bis 800 Tonnen, Schwerlast, Kranvermietung im Tagesgeschäft. Was sich nicht verändert hat: der Anspruch, jeden Kraneinsatz genauso ernst zu nehmen wie den nächsten Großauftrag.
Hier ist, wie wir hierhin gekommen sind.
Ein kleines Team.
Ein klarer Plan.
Am Anfang stand kein großes Versprechen, sondern ein kleines, hoch motiviertes Team. 1994 wird die MSG Krandienst GmbH in Kehl gegründet — ein kleines Gründerteam, ein paar Mobilkrane in der überschaubaren Tonnage-Klasse, und die einfache Idee: Krane sauber zum Einsatz bringen und das Wort halten.
Die ersten Jahre sind das, was sie für jedes junge Kranunternehmen sind, das aus dem Stand startet: viel selbst machen, jeden Auftrag zählen lassen, Kunden überzeugen, ohne einen Namen zu haben, der die Tür schon vorher öffnet. Die Autokrane laufen in Baden-Württemberg, im südlichen Schwarzwald und im benachbarten Elsass — bei Industriekunden, auf Baustellen, bei Montagen.
Was sich später als Brand-DNA herauskristallisieren wird, ist damals schon angelegt: nüchterne Verlässlichkeit, kurze Wege, keine Show. Ein Anruf, ein Kran, ein Termin — das ist das ganze Versprechen der jungen Kranvermietung aus Kehl. Und es bleibt 30 Jahre später dasselbe.
Eine Hausnummer.
Eine neue Liga.
2002 trifft die MSG eine Entscheidung, die fast schon waghalsig wirkt: Anschaffung eines 500-Tonnen-Mobilkrans. Für ein Krandienst-Unternehmen dieser Größe ist das damals kein Update — das ist eine ganz andere Klasse. Schwerlastkrane in dieser Tonnage spielen 2002 in der obersten Liga.
Mit dem 500-Tonner öffnen sich Türen, die vorher zu waren. Großbaustellen im Anlagenbau, Stahlbauprojekte, Windkraft in den Anfängen, Petrochemie, Energieversorger — Kunden, die einen Autokran in dieser Klasse brauchen und nicht den erstbesten nehmen, sondern den, der weiß, was er tut. Die MSG ist plötzlich bei den Großen mit am Tisch.
Wichtiger als der Kran selbst ist, was damit kommt: ein neues Selbstverständnis. Wer in der 500-Tonnen-Klasse mitspielt, braucht andere Statik, andere Logistik, andere Genehmigungs-Routinen, und vor allem Kranführer, die solche Geräte sicher bewegen. Aus der jungen Kranvermietung von 1994 wird ein Schwerlast-Player mit Anspruch.
Zwei Schritte.
Ein Jahr.
2004 ist das Jahr, in dem zwei Dinge gleichzeitig passieren, die das Krandienst-Unternehmen MSG bis heute prägen: die Zertifizierung nach ISO 9001 und SCCP — und die Eröffnung des zweiten Standorts in Teningen bei Freiburg.
Wer Schwerlast in die Luft bringt, trägt Verantwortung — für Menschen, für Anlagen, für jede Tonne, die in der Luft hängt. Sicherheit ist im Krandienst kein Zusatzfeature, sondern die Grundlage. 2004 entscheidet sich die MSG, diesen Anspruch formal nachweisbar zu machen: durch die Zertifizierung nach ISO 9001 und SCCP. Beide werden seitdem jährlich extern geprüft — nachweisbar, lückenlos, ohne Wenn und Aber. Damit gehört die MSG zu den Kranfirmen in Deutschland, die ihre Standards transparent dokumentieren.
Die SCCP-Zertifizierung ist dabei ein zusätzlicher Türöffner: Sie ist Voraussetzung für Kraneinsätze in petrochemischen Anlagen — Raffinerien, Tanklager, Chemieparks. Für die MSG öffnet sich damit ein Marktsegment, das bis heute zu den anspruchsvollsten gehört, das ein Krandienst-Unternehmen bedienen kann. Für Kunden ist sie ein klares Signal: hier arbeitet ein Anbieter, dessen Sicherheits- und Qualitätsstandards von außen geprüft sind.
Der zweite Schritt 2004 ist räumlich: Der neue Standort in Teningen bei Freiburg öffnet. Damit wird der gesamte südliche Schwarzwald, der Breisgau und das Markgräflerland erschlossen. Wer einen Mobilkran in der Region braucht, bekommt ab 2004 kürzere Anfahrtswege und schnellere Einsätze — ohne dass die Autokrane jedesmal aus Kehl anrollen müssen. Die Kranvermietung im Dreiländereck wird zur Kranvermietung in ganz Baden-Württemberg.
Aus heutiger Sicht ist 2004 das Jahr, in dem aus einem regionalen Kranbetrieb ein überregional spielender Krandienst mit System wird.
Mehr Platz.
Mehr Anspruch.
2016 bezieht die MSG am Hauptsitz in Kehl ein neues Bürogebäude. Was nach einer reinen Bauverwaltungs-Geschichte klingt, ist in Wahrheit eine klare Ansage: Wir bleiben in Kehl. Wir bleiben Familienbetrieb. Und wir bauen für die nächsten 30 Jahre.
Der Neubau ist die Antwort auf eine Firma, die sich seit 1994 grundlegend verändert hat. Aus einer Handvoll Mitarbeiter sind dreistellige Zahlen geworden. Aus ein paar Mobilkranen eine Flotte von Autokranen, Schwerlastkranen und Sonderfahrzeugen. Disposition, Technik, Buchhaltung, Personalwesen — jede Abteilung braucht Platz, jede Schnittstelle einen kurzen Weg.
Was im neuen Gebäude entsteht, ist mehr als nur Bürofläche: moderne Arbeitsplätze, die Mitarbeitern eine Umgebung bieten, wie sie sich heute Fachkräfte zu Recht wünschen — von Kranführern und Disponenten bis zu Technikern und Verwaltung. Wer bei einem Krandienst-Unternehmen in dieser Größenordnung anfängt, sieht beim ersten Besuch sofort: Hier wird nicht improvisiert. Hier wird investiert.
Für Kunden ist das ein nüchternes, aber wichtiges Signal. Ein Anbieter, der in seinen eigenen Hauptsitz investiert, ist ein Anbieter, mit dem man auch in 10 Jahren noch arbeiten kann. Wer einen Autokran oder Mobilkran in Kehl bestellt, bestellt bei einer Kranvermietung, die langfristig denkt — nicht nur an den nächsten Auftrag.
Fünf Kilometer.
Eine andere Welt.
2017 gründet die MSG ihre französische Tochtergesellschaft MSG Levage in Strasbourg. Von Kehl aus sind es fünf Kilometer über den Rhein — und gleichzeitig ein Schritt in einen komplett anderen Markt, mit eigener Sprache, eigenen Regeln und eigenen Kunden.
Geografisch ist die Erweiterung naheliegend. Das Dreiländereck ist seit Gründung der MSG das natürliche Einzugsgebiet. Wer in Kehl sitzt, hat Strasbourg quasi vor der Haustür. Was fehlt, ist die rechtliche und organisatorische Präsenz vor Ort. Französische Kunden brauchen Rechnungen nach französischem Recht, Verträge nach französischen Standards und Ansprechpartner, die im französischen Geschäftsalltag zuhause sind. Das ist keine Vorliebe — das ist Voraussetzung für sauberes Arbeiten über die Grenze.
MSG Levage ist die Antwort darauf. Eine eigene Gesellschaft mit eigenem Standort in Strasbourg, eigenem Team und einem Fuhrpark, der Mobilkrane und Autokrane diesseits und jenseits des Rheins flexibel einsetzbar macht. Zweisprachige Mitarbeiter in Kehl und Strasbourg sorgen dafür, dass Kunden beidseits des Rheins in ihrer Sprache betreut werden — Disposition, Beratung, Einsatzplanung, alles ohne Übersetzungsverluste. Damit erschließt die MSG das gesamte Elsass — von Strasbourg bis Mulhouse, von den petrochemischen Anlagen am Oberrhein bis zu den Industriestandorten der Region.
Was für Kunden hinter der Grenze entsteht, ist konkret: ein Krandienst-Unternehmen, das vor Ort ist, aber auf die volle Kran-Flotte und das Engineering-Know-how aus 23 Jahren MSG zurückgreifen kann. Drei Standorte, zwei Länder, ein gemeinsamer Anspruch.
Übergeben.
Übernommen.
2020 vollzieht die MSG den Generationenwechsel in der Geschäftsführung. Der Sohn des Gründers übernimmt — nicht über Nacht, sondern in einem gleitenden Übergang, der jahrelang vorbereitet wurde. Was 1994 als Familienbetrieb begonnen hat, bleibt ein Familienbetrieb. Nur mit einer neuen Generation an der Spitze.
Für ein Krandienst-Unternehmen wie die MSG ist ein Generationenwechsel mehr als nur ein Eintrag im Handelsregister. Er ist eine Vertrauensfrage — gegenüber Kunden, gegenüber Mitarbeitern, gegenüber den 160 Menschen, die in Kehl, Teningen und Strasbourg jeden Tag dafür sorgen, dass Krane rollen und Lasten sicher in die Luft kommen.
Genau deshalb wurde der Wechsel nicht abrupt vollzogen. Der Gründer bleibt dem Unternehmen beratend erhalten — Jahrzehnte Erfahrung in der Kranbranche, in der Disposition, im Umgang mit Industriekunden und Großbaustellen gehen nicht verloren. Was kommt, baut auf dem auf, was war.
Was bleibt: das Selbstverständnis als Familienbetrieb, die kurzen Wege, die nüchterne Handschrift. Was kommt: frische Impulse bei Digitalisierung, Flotte und Recruiting. Die Aufgaben einer modernen Kranvermietung sind 2020 andere als 1994 — und die neue Generation kennt diese Aufgaben aus erster Hand, weil sie im Betrieb groß geworden ist.
Für Kunden ist der Generationenwechsel die ehrlichste Antwort auf die Frage, mit wem sie es in zehn Jahren noch zu tun haben. Die MSG ist und bleibt der Krandienst aus dem Dreiländereck — heute, morgen und mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte.
30 Jahre.
Heute.
Aus einem kleinen Gründerteam in Kehl ist ein Krandienst-Unternehmen mit 160 Mitarbeitern, drei Standorten und einer Flotte aus Autokranen, Mobilkranen und Schwerlastkranen bis 800 Tonnen geworden. So weit die MSG Krandienst Geschichte. Hier sehen Sie, wo Sie uns finden, was wir tun und wie Sie Teil davon werden.